MotivationDie schlimmsten Fehler der ChefsErschienen am 19. November 2008 | t-online.de/business
Achtung, Führungsfallen - Das sind die größten Fehler der Chefs Verstehen Sie "Chef"? - Was Führungskräfte sagen und wirklich meinen Zum Durchklicken - Was motiviert die Mitarbeiter? Tipps - Erfolg durch Management vor Ort Zum Durchklicken - So gewinnen Sie die besten Mitarbeiter Download - eBook Die zehn größten Führungsfehler - und wie Sie sie vermeiden Wie ticken Ihre Mitarbeiter?Ein Beispiel aus Lehkys Praxis: Müller ist Chef einer kleinen Software-Firma. Der Informatiker weiß wenig darüber, wie seine Mitarbeiter ticken. Informationen und Anweisungen verteilt er am liebster per knapper E-Mail. Privates gehört seiner Meinung nach nicht in den Job. Allerdings gibt es scheinbar Sand im Getriebe. Sein bester Mann hat gerade gekündigt, die dritte Sekretärin in zwei Jahren nennt ihn "kaltschnäuzig". Für die Expertin ist die Diagnose einfach: Müller hat einen der größten Führungsfehler gemacht. Wer sich nicht mit Menschen auseinandersetzen will, muss sich nicht wundern, wenn die das Weite suchen. Wer gute Leute in der Firma halten will, sollte Interesse signalisieren, das Gespräch mit ihnen suchen und auch zuhören, rät die Fachfrau. Zur Not könne man das auch mit einem Profi trainieren.Potenziale erkennenMit dem Desinteresse am menschlichen Miteinander in der Firma hängt ein weiterer Führungs-Kardinalsfehler zusammen. Chefs, die das Potenzial ihrer Angestellten nicht erkennen, disqualifizieren sich damit quasi selbst, schreibt Lehky in ihrem Ratgeber. Allein wegen des zurzeit tobenden "War for talents" könne sich das heute niemand mehr leisten. Nur Führungskräfte, die die Talente der Teammitglieder aufspüren und fördern, halten die Besten davon ab, bei nächster Gelegenheit zur Konkurrenz zu wechseln. Das heißt: Ein guter "Leitwolf" beobachtet, wie ehrgeizig, selbstständig oder verantwortungsbewusst seine Mitarbeiter arbeiten. Er lobt und weiß, welche Aufgabe er von wem am besten erledigen lässt.Download - eBook Endlich Chef - was nun? Download - eBook Führungstechniken Trainer Keine Führung im "Basta"-StilAn ihrem Führungsstil feilen sollten laut Lehky auch Chefs, die ihr Team nach dem Motto "Ober sticht Unter" dirigieren und jeden Einwand abschmettern. "Basta"-Machtworte kommen selten gut an, ebenso der Kollegen hingeworfene Satz "Zerbrechen Sie sich mal nicht meinen Kopf!". Alles falsch macht allerdings auch, wer im Gegensatz zum "Basta"-Chef zu kumpelhaft daherkommt. Die Lösung liegt wie so oft in der Mitte. "Fragen statt sagen" lautet Lehkys Zauberformel für optimale Zusammenarbeit. Muss etwa schnellstens eine Kalkulation her, sollten Führungskräfte trotz Zeitdrucks souverän bleiben. Die - freundlich vorgebrachte - Frage "Bis wann können Sie das schaffen?" bezieht den Angesprochenen ein und setzt ihn weniger unter Druck.Entscheidungen mittragen, Verantwortung übernehmenWas Chefs nach Maren Lehky gern vergessen: Sie stehen immer unter Beobachtung - von Seiten der Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner. Fatal wäre es deshalb, wenn sie Zweifel an ihrer Loyalität aufkommen lassen. Ein "Der ist nicht auf unserer Seite"-Gefühl provoziert zum Beispiel, wer in Meetings Ideen niedermacht, die alle anderen begeistern. Dasselbe gilt für Manager, die die Firmenleitung kritisieren oder über die Affäre der Kollegen Meier und Scholz klatschen. Noch schlimmer ist für Lehky der Verrat am eigenen Team. Dem die Schuld in die Schuhe zu schieben, wenn etwa ein Projekt nicht fristgerecht erledigt wurde - das geht gar nicht. Gute Führungskräfte tragen stattdessen die Entscheidungen des Unternehmens mit. Und übernehmen auch Verantwortung für schlechte Leistungen in der Abteilung.Erfolg hat, wer richtig kommuniziertDas Fazit der Fachfrau: Kommunikation ist alles. Und das bezieht sich nicht nur auf die Sprache. Bei Führungskräften müssen auch Outfit und Körperhaltung stimmen. Ein zerknautschter Anzug und hängende Schultern vermittelten einfach nicht das Bild eines souveränen, kompetenten Chefs. Die sollten daher auch auf ihre Haltung und ihr Erscheinungsbild achten - um sich nicht ins Aus zu katapultieren.
Weitere ThemenBusinessQuelle: t-online.de/business | eBook ShopSchwierige Lagen meistern: So werden Sie zum Vorbild für Ihre Mitarbeiter. . . .
.
t-online.de shop
| ||||||||
Login |
FIRMENAUSKUNFT |
eBOOK-ABFRAGE |
NETZWERK & PARTNER
BUNTE.deMARKTPLÄTZE
Scout 24TELEKOM PRODUKTE
DSLDAS UNTERNEHMEN
Deutsche Telekom AGSERVICE
KontaktAnzeige
|