07.10.2009, 15:36 Uhr | dpa-tmn
Bewegung im Büro (Foto: Imago)
Zu wenig Bewegung am Arbeitsplatz kann zu Konzentrationsstörungen und Verspannungen führen. Arbeitnehmer sollten während eines Bürotags daher im Schnitt nur 60 Prozent der Zeit sitzen, heißt es im "AGR-News Letter" (Ausgabe 42/2009) der Aktion Gesunder Rücken in Selsingen (Niedersachsen). Den Rest der Zeit verbringen sie am besten stehend (30 Prozent) oder verschaffen sich im Büro etwas Bewegung (10 Prozent) - etwa durch einen Gang zum Kopierer.
Arbeitsplatzbezogene Schmerzen seien eine typische Reaktion des Körpers auf eine Umgebung, für die er ursprünglich nicht geschaffen ist. Bereits im Sitzen ist daher Bewegung sinnvoll: Hilfreich sei zum Beispiel ein Stuhl, der eine Sitzneigemechanik hat. Diese passt sich dem intuitiven und natürlichen Bewegungsbedürfnis des Körpers an. Beine und Füße werden dabei automatisch mitbewegt. In der Folge werden alle Organe, insbesondere das Gehirn, besser durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Das beugt nicht nur Schmerzen vor, sondern macht auch aufmerksamer und konzentrierter.
dpa-tmn
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