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Insolvenzverfahren: Was vom Schuldner übrig bleibt

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Was vom Schuldner übrig bleibt

25.09.2009, 9:46 Uhr | FTD, Thoralf Schwanitz

Wenn Firmen Insolvenz anmelden, haben Gläubiger oft Probleme, an ihr Geld zu kommen.  (Foto: Imago)

Wenn Firmen Insolvenz anmelden, haben Gläubiger oft Probleme, an ihr Geld zu kommen. (Foto: Imago)

Arcandor ist überall. Reihenweise gehen deutsche Unternehmen insolvent, weil sie ihre Schulden nicht zurückzahlen können und ihnen niemand mehr Kredit gibt. Doch wie kommt der Gläubiger an sein Geld?

Beim Insolvenzverfahren hat auch der Gläubiger ein Problem

Allein im ersten Quartal 2009 mussten 7712 Firmen öffentlich eingestehen, dass sie zahlungsunfähig sind - das sind zehn Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Ab dem Zeitpunkt, in dem ein Unternehmen den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellt, hat auch dessen Gläubiger ein Problem. Er muss verhindern, dass sein Schuldner ihn mit in den Abgrund reißt. Aber wie kommt er an sein Geld?

Keine Musterlösung

Eine Musterlösung dafür, wie man die kompletten Außenstände eintreiben kann, gibt es nicht. Aber es gibt Strategien, mit denen man sich so viel wie möglich vom verbliebenen Schuldnervermögen sichern können.

Ab 10.000 Euro einen Anwalt einschalten

Dabei gilt zunächst: Selbst ist der Gläubiger. Wer Forderungen an ein insolventes Unternehmen hat, sollte in Ruhe abwägen, ob sich Kosten und Aufwand lohnen, diese einzutreiben, sagt Harald Brennecke, Fachanwalt für Insolvenzrecht in Karlsruhe: "Ab einer Forderung von 10.000 Euro ist es sinnvoll, sich von einem Anwalt darin beraten zu lassen, wie man auch in der Insolvenz an sein Geld kommen kann."

FTD, Thoralf Schwanitz  

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