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Verband: Händlersterben droht

Erschienen am 07. Januar 2010 | dpa / t-online.de/business
Dieses Jahr könnte vielen Kfz-Händler vor dem Aus stehen.  (Foto: Fredrik von Erichsen dpa/lnw)
Dieses Jahr könnte vielen Kfz-Händler vor dem Aus stehen. (Foto: Fredrik von Erichsen dpa/lnw)
Schon jetzt sind viele Kfz-Händler durch die Wirtschaftsflaute ins Schlingern geraten. Experten erwarten einen deutlichen Einbruch beim Pkw-Absatz in Deutschland. Der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) rechnet daher sogar mit einer drastischen Beschleunigung des Händlersterbens.

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Mehr Insolvenzen, weniger Pkw-Neuzulassungen"

Die Zahl der Händlerinsolvenzen wird in diesem Jahr wohl um 20 Prozent auf etwa 1200 steigen", sagte ZDK-Präsident Robert Rademacher der "Berliner Zeitung". Für dieses Jahr erwartet der Verband nur noch 2,7 bis 2,8 Millionen Pkw-Neuzulassungen in Deutschland. Das wären eine Million Autos weniger als 2009. Rademacher bezifferte zugleich die Kapazität des deutschen Händler- und Werkstattnetzes auf 3,3 bis 3,5 Millionen Neuwagen. Die Bamberger Forschungsstelle Automobilwirtschaft schätze sogar, dass in diesem Jahr 6000 Autohäuser gefährdet sind, berichtete ftd.de.

Verband: "erhebliche Überkapazitäten"

Rademacher räumte ein, dass es erhebliche Überkapazitäten in der Branche gebe. Deshalb bestehe Konsolidierungsbedarf. "Wir stecken mitten in einem Anpassungsprozess. Wenn heute ein Kfz-Unternehmen im Schnitt zwei Betriebe hat, werden es in acht bis zehn Jahren vier sein", so der ZDK-Präsident. Die Zahl der Unternehmen werde sich in dieser Zeit auf weniger als 5000 halbieren. Die Zahl der Betriebe werde hingegen von jetzt 20.000 auf allenfalls 15.000 schrumpfen.

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Quelle: dpa / t-online.de/business
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