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Mit Google AdWords online werben

Erschienen am 04. November 2009 | Michael Peschke
Google-Suche (Foto: Imago)
Google-Suche (Foto: Imago)
Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es, die eigene Website bei wichtigen Schlüsselbegriffen in den Google-Trefferseiten (SERP: Search Engine Result Page) möglichst weit oben zu platzieren. Das erfordert viel Wissen, Erfahrung und Geduld.



Anzeigen schalten

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, bezahlte Textanzeigen rechts oder oberhalb von den normalen Trefferlisten zu schalten. Das nennt man Search Engine Advertising (SEA). Das dominierende Angebot ist von Google und heißt AdWords.

Abrechnung pro Klick und Suchwort

Diese Werbeform nimmt an Bedeutung zu und verdrängt die Bannerwerbung. Die Preise werden bei Google primär pro Klick und Suchwort berechnet. Andere Abrechnungsformen wie "Cost per 1.000 Impressions" (bezahlt werden die Aufrufe einer Seite, auf der auch Ihre Textanzeige zu sehen ist) oder "Cost per Akquisition" (bezahlt werden nur auf Ihrer Seite realisierte Anmeldungen bzw. Käufe).

Gute Platzierung ist wichtig

Die Position einer Anzeige bestimmt sich bei Google nach der Höhe Ihres angegebenen Maximalpreises pro Klick im Verhältnis zu den übrigen Preisgeboten (Auktion) und der Qualität Ihrer Textanzeige (Quality Score). Wichtig für eine gute Platzierung zu einem akzeptablen Preis sind folgende Faktoren, die Sie in Ihrem Konfigurationskonto bei Google jederzeit selbst festlegen können:

- Geografische Eingrenzung: Wählen Sie Sprache, Land, Region oder nur eine Stadt aus. Google bietet auch die Möglichkeit, Kartenausschnitte zu markieren.
- Werbenetzwerk: Sie können festlegen, ob Ihre Textanzeige nur auf den eigentlichen Google-Trefferlisten oder auch auf den Websites der Google-Partner aus dem AdSense-Programm erscheinen soll. Website-Betreiber verdienen damit Geld, dass sie auf ihren Seiten themenaffine Textanzeigen einblenden. Google organisiert das automatisch und kämpft dabei auch gegen den
Klickbetrug.
- Suchbegriffe: Die Auswahl der Key-Words, bei denen Ihre Textanzeigen in den Trefferlisten eingeblendet werden soll, ist zeitaufwändig. Sie können hierfür das Google Tool nutzen: https://adwords.google.de/select/KeywordToolExternal. Wenn Sie keine Einschränkungen eingeben, wählt Google automatisch auch weitgehend passende Schlüsselbegriffe. Ihre Textanzeige könnte so
auch bei weniger passenden erscheinen, so dass dann die Klickrate und damit Ihr Qualitätsfaktor sinken. Einschränken können Sie, wenn Sie Ihr Key-Word in Anführungszeichen (passend) oder in eckige Klammern (exakt passend) setzen. Mit einem voran gestellten Minus schließen Sie einzelne Begriffe aus
- Werbetext: Vermeiden Sie Werbefloskeln und Superlative wie "Bester" und "Billigster". Versuchen Sie, sich mit Ihren Texten von anderen abzuheben.
- Landing Page: Verlinken Sie Ihren Werbetext auf eine spezielle Angebotsseite (nicht einfach nur auf Ihre normale Startseite). Sorgen Sie dafür, dass Internetbesucher "weich landen" und sofort das Passende finden und bestellen können. In Ihre Textanzeige können Sie eine werbewirksame, sprechende URL eintragen, die sich von der realen Ziel-URL unterscheiden kann. Die Bereitstellung eines Budgets ist notwendig. Beginnen Sie mit regionalen Tests und optimieren Sie Ihre Kampagne sukzessive nach den einzelnen Erfahrungen. Google stellt hierfür gute Controlling-Tools bereit.

Online-Marketing-Blog von Michael A. Peschke

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