Zuschüsse für ExistenzgründerDer eigene Chef statt arbeitslosErschienen am 06. August 2009 | dpa-tmn
Tipps - Was Gründer beachten sollten Zum Durchklicken - Hier gibt's Zuschüsse für Existenzgründer Zum Durchklicken - Alle Details zur Mini-GmbH Von der AG bis zur GmbH - Rechtsformen für Existenzgründer Download - eBook WISO: Existenzgründung
12.000 ALG-II-Empfänger zu Selbstständigen gewordenSeit Anfang dieses Jahres haben die Jobcenter rund 12.000 Empfänger von Arbeitslosengeld (ALG) II in die Selbstständigkeit begleitet, wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilt. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt rund 25 000. Wegen der wirtschaftlichen schwierigen Zeiten sei mit einem Anstieg der Existenzgründungen zu rechnen.Einstiegsgeld für 24 MonateExistenzgründer können auch finanzielle Unterstützung bekommen: Für die Empfänger von ALG II gibt es das sogenannte Einstiegsgeld, das für maximal 24 Monate bewilligt wird. Die Summe kann bis zu 100 Prozent ihrer Regelleistung betragen. Nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II ist es inzwischen außerdem möglich, Zuschüsse oder Darlehen für Kosten im Rahmen der Existenzgründung zu beantragen. Das gilt zum Beispiel für die Anschaffung von Betriebsausstattungen vom PC bis zum Kopierer oder von Büromöbeln. Die Zuschüsse sind allerdings auf höchstens 5000 Euro begrenzt.Download - eBook GmbH - Erfolgreich gründen und führen Download - eBook Erfolgsfaktoren für den Start Realistische MöglichkeitDie Existenzgründer sollen damit die Chance bekommen, von Sozialleistungen dauerhaft unabhängig zu werden. Selbstständigkeit sei dazu durchaus eine realistische Möglichkeit, so die Bundesagentur für Arbeit. Hartz-IV-Empfänger seien als Existenzgründer häufig erfolgreich: Fast 90 Prozent der Geförderten seien ein halbes Jahr nach der Förderung weiterhin selbstständig, jeder Zehnte allerdings wieder arbeitslos.Mehr ArbeitsplätzeMit jeder Existenzgründung würden außerdem innerhalb der ersten zwei Jahre zwei oder mehr neue Arbeitsplätze geschaffen. Dagegen nimmt die Zahl der Selbstständigen zu, die mit ihrem Einkommen nicht auskommt und "aufstockt", also auf Sozialleistungen angewiesen ist. In 2008 hat sich ihre Zahl im Vergleich zu zwei Jahren davor auf 114 000 fast verdoppelt.
Quelle: dpa-tmn |
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